Aktivitäten - Ausflüge - Touren


Die hier vorgeschlagenen Ausflüge können Sie als Ausflug des Hotel LAGOA e MAR (Tour; selbstverständlich auch nachts), mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus) oder mit eigenem Pkw (Pkw) unternehmen. Für Gruppen stehen kleinere und große Busse zur Verfügung.

Wir wiederholen unsere Warnung aus den Sicherheitshinweisen, nach Einbruch der Dunkelheit wegen häufiger Überfälle und Entführungen keine öffentlichen Busse zu benutzen.

 

Jauá

Wellensurfen - Sandsurfen

Ein Strandabschnitt, 5 Minuten zu Fuß vom Hotel entfernt, wird gern und häufig von Wellensurfern aufgesucht. Surfer - Surfista Er liegt zwischen zwei Riffen, zwischen denen sich die Wellen stauen. Sie treffen fast immer Jugendliche, die Ihnen gern für kurze Zeit ihr Surfbrett leihen und Sie einweisen. Meistens sind sie auch bereit, ihr Brett für einige Tage zu vermieten. Das ist natürlich nicht kostenlos. Gern vermitteln wir Ihnen Unterrichtsstunden (mit Brett) von erfahrenen Surfern sowie Surfbretter.

Das Wahrzeichen und der Namensgeber des Ortsteils Pé de Areias ist eine höhere, steile, weiße Sanddüne. In den Morgenstunden oder am späten Nachmittag, in der Zeit dazwischen heizt die Sonne den Sand zu stark auf, Treffpunkt der Sandsurfer.

Sand-Surfer

Auf gewöhnlich selbst gebastelten Surfbrettern liefern sie sich Wettfahrten. Für Mutige haben sie sogar eine kleine Sprungschanze errichtet. Der Beste unter den Surfern wurde mit einer Einladung zur Teilnahme an der Weltmeisterschaft ausgezeichnet. Auch hier ist es nicht schwierig, ein Brett zu leihen und Unterricht zu bekommen. Vom Hotel fährt tagsüber ca. alle 15 Minuten ein Bus nach Pé de Areias (Dauer: gut 5 Minuten).

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Kitesurfen

Der Nachbarstrand in Buraquinho hat sich zu einem Kitesurfzentrum entwickelt. An seiner Mündung ins Meer bildet der Rio Joanes eine große Schleife mit ruhigerem Wasser, das Start und Anlanden vereinfacht. Manoel vermietet Kitesurf-Ausrüstung und gibt auch Unterricht. Der Strand von Buraquinho ist von Jauá mit öffentlichen Bussen erreichbar.

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Schnorcheln - Tauchen

Wer einen kleinen Einblick in das Leben unter der Wasseroberfläche bekommen möchte, sollte am Saum des großen Riffs schnorcheln, und zwar an der dem Festland zugewandten Seite (die Meerseite ist lebensgefährlich). Am besten suchen Sie eine der kleinen Buchten am Rand des Riffs. Beinahe direkt gegenüber der Barraca Oca ersteckt sich ein kleines (totes) Korallenriff, aber nur bei extremem Niedrigwasser (wie häufig bei Vollmond) zu erreichen.

Der Atlantik bewegt sich fast immer und gelangt selten zur Ruhe. Die beste Sicht bietet das Meer in der Zeitspanne zwischen ablaufendem Wasser (Ebbe) und auflaufendem Wasser (Flut). Während dieser Zeit steht das Wasser still, der Sand kann sich absetzen und eine gute Sicht freigeben.

Zwei Schiffswracks aus dem 19. Jahrhundert liegen vor Jauá nicht allzu weit vom Ufer entfernt: Der Raddampfer "Salvador" und die "Paraná", die hier den Riffen und Korallen zum Opfer fielen. Die "Salvador" ruht in 19 m Tiefe und die Paraná in 12 m. Große Mengen an Meereslebewesen tummeln sich zwischen den übrig gebiebenen Eisenteilen des Schaufelrads der "Salvador". Von der "Paraná" sind deutlich sichtbar ihre großen Anker sowie das Steuerruder, die Dampfkessel, große Teile des Skeletts des Schiffes und der enorme Schiffsmotor.

Gern organisieren wir für Sie Fahrten mit kleinen und mittleren Booten zu den Wracks. Leider gibt es in Jauá noch keine professionelle Sporttauchstation, die vollständige Tauchausrüstungen anbietet. Für diesen Fall nehmen wir die Hilfe benachbarter Tauchstationen in Anspruch. Ein Tauchausflug inklusive Ausrüstung kostet ca. 250 BRL.

Die Gewässer vor Salvador waren schon immer schwierig zu befahren und wurden vielen Schiffen zum Verhängnis. Zwischen Paripe im Westen in der Allerheiligenbucht bis nach Itapuã im Süden im Atlantik ruhen Wracks wie aufgereiht auf einer Perlenschnur in Tiefen zwischen 6 bis 45 m und Sichtweiten von 10 - 20 m, ein Paradies für Taucher. Aber auch das Unterwasserleben in den Korallenformationen und Riffen lohnt Tauchgänge und Schorchelausflüge.

Das Hospital da Sagrada Familía in Salvador betreibt eine moderne Überdruckkammer (câmara hiperbárica) zur Behandlung von Tauchunfällen und Dekompressionsproblemen. Eines der Sporttauch-Unternehmen führt auf dem Begleitboot eine Überdruckkammer mit.

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Wal-Beobachtung - Hochseeangeln

Die Wale sind wieder da. In den 1970er Jahren zogen sie noch in Rudeln aus dem Süden in unsere wärmeren Gewässer zur Paarung oder um ihren Nachwuchs zur Welt zu bringen. Vor der Insel Itamaracá nördlich von Recife warteten dann die Harpuniere und das Schlachtdock. Seit einiger Zeit erscheinen in den Monaten Juli bis November wieder einige Exemplare vom Typ Jubarte (Megaptera novaeangliae) in einer Entfernung von zwei bis vier Kilometer vor der Küste. Bei ihrem Sprung aus dem Wasser bewegen sie immerhin ungefähr 16 Meter Länge und zwischen 35 und 40 Tonnen Gewicht. Ein eindrucksvolles Schauspiel. Von der Veranda der "Barraca Oca" in der Nähe des Hotels sehen Sie häufig die Fontänen während des Ausatmens.

Freunde des Hochseeangelns laden wir zu einer Bootsfahrt ein. Entweder schauen Sie den einheimischen Fischern nur zu oder mieten ein Boot nebst Mannschaft und Ausrüstung, um selbst die Angel auszuwerfen. Der Fang wird Ihnen im Hotel selbstverständlich fachfraulich zubereitet.

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Verschiedenes
Riffwanderung

Wanderungen am Strand helfen Ihnen, zu entspannen und neue Kräfte zu schöpfen. Zunächst einmal bietet sich das Jauá vorgelagerte Riff für eine Erkundungstour an (nur bei Niedrigwasser). Es wird Sie erstaunen, was das Meeer bei seinem vorübergehenden Rückzug nicht mitgenommen hat. An den sandigen Stränden im Süden treffen Sie auf ca. 8 km nur wenige Mitmenschen, allerdings auch keine Infrastruktur. Die Strände im Norden sind eher steinig und noch einsamer. Sie bewegen sich dort auf Trampelpfaden am Ufer. Bis nach Arembepe dürften es etwa 10 km sein.

Die weißen Sanddünen mit ihrem unfruchtbaren Boden scheinen ein wenig lebensfreundliches Habitat zu formen. Dennoch überrascht es viele Wanderer mit seiner Vielfalt an terrestischen Orchideen. Im Nachbarort lädt ein erfolgreicher Züchter und Verkäufer zur Besichtigung seiner Schöpfungen ein (mit dem Bus gut 10 Minuten entfernt).

Müssen sie noch mühsam zugelegte Pfunde loswerden? Zwei Fitness-Center in Jauá unterstützen Sie dabei. Sie sind mit lokalen Bussen in 10 Minuten erreichbar.

Wenn Sie unsere bahianischen Gerichte zur Nachahmung reizen, macht Sie das Personal in der Küche gern mit den Zutaten und der Zubereitung vertraut.

Das weiße Fleich der Kokosnuss schmeckt nicht nur gut, es eignet sich auch hervorragend zur Gewinnung von Öl. Kokosöl ist ein wirksames Massageöl und Pflegemittel für die Haare, wenn sie unter Salzwasser, Sand und starker Sonne gelitten haben. Sie können sich ihr persönliches Kokosöl bei uns selbst herstellen.

Sicherlich sind Ihnen die vielfach farbenprächtigen Finger- und Fußnägel der Brasilianerinnen aufgefallen. Reizt es Sie, es ihnen gleich zu tun? Kein Problem, eine Mani- und Pediküre zaubert Ihnen im Hotel bereitwillig kleine Kunstwerke auf die Nägel.

Fußball und Brasilien lassen sich nicht voneinander zu trennen. Um die Atmosphäre eines Spiels hautnah zu erleben, müssen Sie sich schon in eines der beiden größeren Stadien in Salvador (Barradão und Pituaçu) wagen. Eintrittskarten besorgen wir. Von nationaler Bedeutung sind die Vereine Vitória (z.Z. 2. Liga) und Bahia (z.Z. 1. Liga). Die Saison beginnt im März und endet im Dezember.

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Restaurants in Praia de Jauá

Tagsüber verkehren etwa alle 15 Minuten Busse vom Zentrum zum Hotel. Nachts finden Sie Motorradtaxis (mototaxi).

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Wasserpark mit Tier- und Botanikgarten 'Rolf' - Golf spielen
(Pkw)

Die Parks und Gärten liegen, gut 60 km nordwestlich von Jauá, in der Nähe des Städtchens Pojuca an der Landstraße BA 093. Der Wasserpark 'Parque Aquático Rolf' verfügt über mehrere Schwimm- und Plantschbecken mit Rutschen, Riesenrutsche, Wasserfall und mehr.

Auf dem Vila Rolf genannten Platz finden Sie Spielgeräte wie Riesenrad, Karussels, Hubschrauber, Ballons, Drachen, mexikanischer Hut, Torpedo und eine kleine ‚Stadt' mit Minihäusern sowie einen Mehrzweck-Sportplatz und Grünflächen.

In einem übrig gebliebenen Stück Atlantischen Regenwalds (Mata Atlântica) erstreckt sich der Tier- und Botanikgarten 'Parque Zoobotânico Rolf' (mit ökologischem Wanderweg). Er beherbergt einheimische und exotische Tierarten. Eine Gruppe von Begleitern gibt Auskunft zu Umweltfragen.

Während einer Fahrt mit dem Boot oder Tretboot auf dem großen See lassen sich Teile des Atlantischen Regenwalds bewundern. Attraktionen des Parks: Hängebrücke, Löwenkäfig, Affeninsel, Zebras, Tapir, Bengaltiger, Jaguare, Bären und eine große Vielzahl exotischer Vögel.

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgen Imbissstände, Mini-Churrascaria und ein Restaurant. Ein großer Parkplatz steht zur Verfügung. Ein Bus pendelt ständig zwischen den beiden Teilen des Parks. Kinder unter 3 Jahre und Senioren über 65 Jahre bezahlen keinen Eintritt.


Golf

Auch während Ihres Urlaubs in Jauá brauchen Sie auf Ihr geliebtes Golf nicht zu verzichten. Den nächsten Golfplatz finden sie nur 20 km südlich vom Hotel in Itapuâ, gut 30 Minuten Fahrzeit mit dem Pkw. Der auf 2.800 m mit 9 Löchern bestückte Platz liegt in der Nähe des Atlantischen Ozeans. Gäste sind in der Anlage willkommen. Und wenn Sie Ihre Ausrüstung nicht mitschleppen wollen, der Platz hilft Ihnen aus.

Der Golfplatz in der Nähe von Praia do Forte, 50 km nördlich, gilt als einer der schönsten in Brasilien. In einer Dünenlandschaft von 70 ha und mit einem Course von 6.300 m fordern 18 Löcher Sie heraus, deren letzten 3 mit Meerblick. Für einen Durchgang sollten Sie 4 ½ Stunden einplanen.

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Salvador da Bahia

Stadtrundfahrt
São Joaquim Markt (Tour-ganztägig, Pkw)

Die Fahrt führt vorbei an den Wohngebieten der ärmeneren Bevölkerung, z.T entlang der Allerheiligenbucht, nach Plataforma mit wunderschönen Aussichten auf die Bucht. Von der Kirche Bomfim, der Patronatskirche Bahias, über 'Boa Viagem' mit der Festung Montserrat geht es zum Markt São Joaquim, dem größten und belebtesten Markt Salvadors für den täglichen Bedarfs.

In der Unterstadt liegt der große (zwei Etagen) Souvenirmarkt Mercado Modelo und ihm gegenüber auf einer Sandbank in der Allerheiligenbucht die Festung São Marcelo aus dem 17. Jahrhundert (kürzlich renoviert). Unter- und Oberstadt werden durch den Lacerda-Aufzug (im Art-Deco-Stil) und mittels Drahtseilbahnen miteinander verbunden.

Kirche São Francisco

Einen besonderer Höhepunkt des Pelourinhos bildet die 'goldene' Barockkirche São Francisco. Wer Kirchen liebt, leidet auf dem Pelô keinen Mangel, obwohl sie meistens geschlossen sind. Sehenswert ist auch die Kathedrale (Catedral Basílica). Die ehemalige Medizinischen Hochschule beherbergt Museen über afro-bahianische Kultur.

Der Pelourinho läßt sich auch per Pferdekutsche oder im Elektrowagen besichtigen. Wegen der teilweise schwierigen Straßenverhältnisse (Kopfsteinpflaster und hügelig) ist dies für Gehbehinderte empfehlenswert. Die Fahrt beginnt und endet vor dem Lacerda-Aufzug in der Oberstadt und kostet 10 R$ pro Person.

Vom Pelourinho gelangen wir nach Vitória/Graça, mit alten Villen und modernen Hochhäusern, über Barra und auf der Uferstraße längs des Atlantiks nach Itapuã mit dem See von Abaeté.

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Schonerfahrt durch die Allerheiligenbucht
(Bootstour-ganztägig; Buchung im Hotel möglich)

Die Baía de Todos os Santos, kurz Allerheiligenbucht genannt, ist die größte und eine sehr schöne Bucht der brasilianischen Küste. Sie beherbergt 56 Inseln und wird vom Wasser unzähliger Zuflüsse gespeist. Einige wenige Inseln konnten ihre tropische Vegetation bewahren, auf anderen finden sich mehr oder weniger gut erhaltene Überreste der kolonialen Vergangenheit Bahias. Die Strände sind meistens ausgezeichnet, die Inseln selbst aber schwierig zu erreichen.

Der Schoner legt morgens um 09:00 Uhr vom Terminal Marítimo ab und begrüßt die Gäste mit Sambamusik. Beeindruckend ist die herrliche Aussicht auf die Ober- und Unterstadt Salvadors. Kurz darauf werden Ihnen tropische Früchte als Erfrischung serviert (kostenlos). Die ersten Caipirinhas lassen auch nicht lange auf sich warten. Die See ist meistens ruhig und ohne hohe Wellen.

Die Fahrt (ca. 1 1/2 Stunden) führt zuerst zur Ilha dos Frades. Sie zählt zwar zu den mittelgroßen Inseln in der Allerheiligenbucht, gilt aber wegen ihrer üppigen Vegetation als eine der schönsten. Der Wald beherbergt tausende von heimischen Bäumen unter vielen anderen auch den Pau-Brasil (Brasilholz), von dem Brasilien seinen Namen herleitet. Darüber hinaus können Sie Ruinen aus der kolonialen Vergangenheit besichtigen: Ein Lazarett, ein Lagergebäude zur Unterbringung der Sklaven während der Quarantäne sowie ein Zwischenlager zum Aufpäppeln für den späteren Verkauf, ein Gebäude zur Zubereitung von Farinha (Maniokmehl) und zwei kleine Kirchen.

Die Insel hat die Form eines Sterns mit 15 Spitzen, zwischen denen die Strände liegen. Sie erhebt eine Besuchersteuer von 0,50 R$ pro Person. Gut zwei Stunden stehen zur Besichtigung der Insel zur Verfügung. Klares und warmes Wasser laden ein zum Baden. Wer gern das Unterwasserleben beobachtet, kann Tauchbrille und Schwimmflossen mieten. Zahlreiche Strandkioske sorgen für das leibliche Wohl der Gäste.

Danach bringt Sie der Schoner in halbstündiger Fahrt nach Ponta de Areia, nördliche Spitze der größten Insel Itaparica, wo das Mittagessen bereits wartet. Anschließend lädt ein Bus zur Besichtigung des historischen Zentrums der Stadt Itaparica ein. Sehenswert ist die ehemalige Festung São Lourenço aus dem 17. Jahrhundert, die jetzt von der Marine benutzt wird. Der Jungbrunnen Fonte da Bica war schon zu Zeiten der Indios berühmt. Ein kräftiger Schluck soll nach der Inschrift aus Frauen Fräulein machen. Tatsächlich schmeckt das Wasser außergewöhlich gut. - Pferdeliebhabern stehen Pferde für einen Ausritt bereit.

Gegen 17:30 Uhr wird der Schoner am Terminal Marítimo zurück erwartet.

Der Preis des Ausflugs beträgt 75 R$ pro Person (Änderungen möglich) und schließt das Mittagessen (Büffet) ein. Buchung ist im Hotel möglich. Getränke an Bord sowie im Restaurant und die Besuchersteuer sind extra zu bezahlen. Die Busfahrt mit Führung auf der Insel Itaparica kostet zusätzlich 10 R$ pro Person.

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Pelourinho bei Nacht
(Tour-nachts, Pkw)

Das Historische Zentrums in der Oberstadt wird meistens als Pelourinho oder kurz Pelô bezeichnet, obwohl der eigentliche Pelourinho-Platz, auf dem sich früher der Pranger befand, nur einen kleinen Teil davon ausmacht.

Trommler auf dem Pelourinho

Dienstagnacht - Terça da Benção
Jede Dienstagnacht, aber nur dienstags, wird im Historischen Zentrum (Pelourinho) auf zahlreichen Plätzen Lifemusik angeboten, eine bunte Mischung aus populären brasilianischen, afrikanischen und lateinischen Rhythmen. Es beginnt gegen 20:00 Uhr und endet gegen 23:00 Uhr. Der Eintritt ist frei (mit Ausnahme von Olodum).

Auf zwei öffentlichen Plätzen sind Bühnen aufgebaut, auf denen sich jeweils zwei Musikgruppen abwechseln. Die Trommlerinnen der Mädchengruppe 'Dida' spielen auf der Straße vor ihrem Sitz. Die ausgezeichnete Gruppe (banda) 'Swing do Pelô' zieht gewöhnlich mit ihren Trommlern durch die Straßen. Und man trifft häufig noch kleinere Gruppen.

Auf den Innenhöfen 'Pedro Archanjo' und 'Quincas Berro d'Água' wird Tanzmusik dargeboten, ebenso wie in mehreren Bars und Restaurants. Olodum spielt erst nach einer Vorgruppe auf der Praça 'Teresa Batista' (Eintritt).

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Folklore-Shows
(Tour-nachts, Pkw)

Die Folklore-Shows bieten in hervorragender Darstellung mit teilweise artistischen Einlagen einen komprimierten Streifzug durch die afro-bahianische Folklore: Capoeira, Feuertanz, Maculelé, Samba de Roda, Götter des Orixá, Tanz der Fischer usw. Besseres hat Salvador nicht zu bieten.

Folklore-Show Fêmeas, Foto: Artur Ikishima

Die Vorstellungen der mehrfach ausgezeichneten Gruppe Balé Folclórico da Bahia werden in einem Theater mit Bühne unmittelbar neben dem Largo do Pelourinho aufgeführt. Das Programm beginnt um 20:00 h und dauert ca. 50 Minuten; es findet täglich außer sonntags und dienstags statt und kostet 20 R$. Sie sollten sich mindestens eine Stunde vor der Vorstellung Karten besorgen.

Besucher, die für den Dienstagabend (s.o.) keine Zeit finden, könnten sich freitags im Anschluss an diese Veranstaltung (oder s.u. Omi Olorum) von 21:00 h bis 23:00 h noch die Trommlerinnen der Mädchengruppe Didá auf der Praça Teresa Batista anhören. Eintritt: 20 R$.

Eine andere Show findet täglich außer sonntags im Restaurant Solar do Unhão, in der Unterstadt (Av. Contorno) gelegen, statt. Die Darbietungen beginnen um 21:00 h (manchmal früher) und dauern ca. 45 Minuten. Sie können mit oder ohne Abendessen gebucht werden. Das Restaurant liegt direkt an der Allerheiligenbucht in den Kellergewölben eines ehemaligen Zuckergewinnungskomplexes. Es sollte mindestens einen Tag im voraus reserviert werden.

Die Aufführung der Gruppe Omi Olorum zeigt die 'kulturellen Ausdrucksformen des afrikanischen Erbes Bahias' hauptsächlich in Form von Tänzen wie Maculelê, Wassertanz, Capoeira und Samba de Roda (Kreistanz). Die Darsteller sind Schüler der Tanz-, Percusssion- und Gesangskurse des Sesc. Donnerstags, freitags und samstags um 19:00 h in der Arena des Sesc/Senac am Largo do Pelourinho. Eintritt: 7,50 R$.

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Nördliche Küste - Litoral Norte

Den Küstenabschnitt nördlich von Salvador, auch Costa dos Coqueiros (Kokosnusspalmen-Küste) genannt, unterteilt man gewöhnlich in zwei Abschnitte: die Estrada do Coco vom Flughafen bis Praia do Forte und dann weiter als Linha Verde bis zur Grenze zum Bundesstaat Sergipe.


Arembepe - Praia do Forte - Porto de Sauipe
Junge Schildkröten (Tour-ganztägig, Bus, Pkw)

In Arembepe ist eine Tamar-Station zur Erhaltung der Meeres-Schildkröten zu besichtigen. Dort werden die in den angrenzenden Stränden abgelegten Eier eingesammelt und bis zum Schlüpfen der Jungen gehegt. In der Zeit zwischen November und April dürfen insbesondere Kinder die am gleichen Tag geschlüpften Jungen ins Meer freilassen (gegen 17:00 Uhr). Im Besucherzentrum gibt es Wasserbecken für verschiedene Arten von Meeresschildkröten sowie ein Gehege für Süßwasser- und Landschildkröten. Unterstützen Sie die Arbeit von Tamar mit einem Einkauf im Laden der Station!

'Pousada' im Hippiedorf

Gleich daneben liegt das früher international bekannte Hippiedorf (aldeia hippie). Janis Joplin, Mick Jagger und Roman Polanski lebten hier vorübergehend. Das Dorf ist immer noch bewohnt, und die Bewohner bieten auf einem kleinen Markt Kunsthandwerk an. Versäumen Sie nicht, einen Blick auf die 'Pousada' im Dorf zu werfen (siehe nebenstehendes Foto)!

Es folgen die Ruinen der Festung Garcia d'Ávila, der ältesten noch erhaltenen portugiesisch/spanischen Festung auf dem amerikanischen Kontinent. Ein weiterer Tamar-Stützpunkt zur Erhaltung der Meeresschildkröten befindet sich in Praia do Forte, größer und schöner als in Arembepe und mit zahlreichen anderen Fischarten bis hin zu Haien. Der Ort ist sehr touristisch mit vielen Geschäften und Restaurants. Der Strand ist allerdings großenteils sehr schlecht wegen spitzer Felsenriffe im Meer; man benötigt Schuhe, um ins Wasser zu gehen.

Jangadas in Porto de Sauipe

In Porto de Sauipe wird nach traditioneller Art mit Flößen mit Einhandsegel (jangadas) gefischt (witterungsabhängig). Interessant ist die Rückkehr der Jangadas durch die Brandung und die Vielfalt des Fangs. Häufig kann man Meeres-Schildkröten im Wasser nahe des Strands beobachten und schwimmend begleiten.

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Itariri - Conde - Mangue Seco
(Tour-mehrtägig, Pkw, 230 km)

Dieser Küstenabschnitt ist ein Paradies für Strand- und Meerliebhaber. Nördlich von Praia do Forte beginnt die sog. Linha Verde. Bei Km 88 führt eine Abzweigung nach Massarandupió, dem einzigen Nacktbadestrand Bahias und gelegen in einem Landschaftsschutzgebiet. Bei Km 135 sollte man die Linha Verde in Richtung Barra do Itariri verlassen. Dort mündet der Rio Itariri in einem großen Bogen ins Meer mit weiten Sandstränden sowohl am Ufer des Flusses als auch am Meer, hervorragend zum Baden geeignet. Es gibt Hotels und Restaurants.

Entlang der Küste erreicht man nach 17 km Sitio do Conde, dem größten Badeort der Region und Sitz einer Tamar-Station (nur von September bis April geöffnet). Von hier führt ein Sandweg direkt am Meer zu den Orten Poças und Serebinha. In Poças beginnt die Fahrt in kleinen Motorbooten auf einem Arm des Rio Itapicuru (mit schwarzem Wasser) vorbei an ausgedehnten Mangrovenwäldern und Kokosplantagen bis zum Meer. Auf halber Strecke sollte man einen Abstecher (zu Fuß) zum Cavalo Ruço einlegen, einem Fluss mit klarem Wasser und umgeben von hohen weißen Sanddünen (Bademöglichkeit). Bei Ebbe muss man ein Kanu in Serebinha nehmen.

7 km nördlich von Indiaroba, schon in Sergipe gelegen, zweigt rechts eine Lehmstraße in Richtung Pontal ab, Ausgangspunkt (und Parkplatz) für die Überfahrt nach Mangue Seco, die ca. 15 Minuten dauert. Die schneeweißen Sanddünen von Mangue Seco vermitteln den Eindruck einer hügeligen Wüste direkt am Ufer des Atlantischen Ozeans mit endlosen Stränden (mehr als 30 km). In einem Teil der Dünen lassen sich Fahrten per Buggy unternehmen.

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Santo Amaro - Cachoeira - São Félix
(Tour-ganztägig, Pkw, Bus)

Die landschaftlich reizvolle Region am westlichen Rand der Allerheiligenbucht heißt Recôncavo und war früher Hauptanbaugebiet des Zuckerrohrs mit seinem riesigen Bedarf an Arbeitssklaven. Sie ist sehr fruchtbar und Hauptlieferant Salvadors mit landwirtschaftlichen Produkten. Der ehemalige Reichtum der Städte spiegelt sich im kolonialen Stadtkern von Santo Amaro wider, während die Stadt Cachoeira fast ganz im Kolonialstil erhalten ist.

Der Recôncavo ist wegen seiner guten Böden und des Klimas auch für guten Tabak bekannt und verfügt über eine lange Tradition insbesondere in der Herstellung von Zigarren. In der Zigarrenfabrik in Cachoeira werden preiswerte Zigarren und Zigarillos der Marke 'Talvis' manuell und maschinell gerollt. Besichtigung und Verkauf von montags bis samstags 12:00 h. Cachoeira wird z.Z. mit Mitteln der Unesco restauriert und zeigt bereits erstaunlich positive Veränderungen.

Zigarren-Manufaktur Dannemann

São Félix beherbergt die berühmte Zigarren-Manufaktur von Dannemann. Sie können dort ebenfalls der Handarbeit der Herstellung hochwertiger Zigarren zusehen und natürlich kaufen (sonntags und montags geschlossen).
Die die Städte Cachoeira und São Félix verbindende Eisenbrücke (immer noch nur mit Holzbohlen belegt) über den Rio Paraguaçu ist über 100 Jahre alt (und wurde scheinbar niemals renoviert). Ein Schauspiel besonderer Art ist das Rangieren des Güterzugs in den engen Straßen und über die einspurige Brücke.

Der Fluss wird oberhalb Cachoeiras aufgestaut. Der Höhenzug entlang des Flusses bietet beeindruckende Aussichten auf die Städte, den Fluss, den Stausee und die Staumauer, besonders bei geöffneten Schleusentoren.

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Südliche Küste - Litoral Sul

Es handelt sich um das Gebiet von Valença bis Camamu einschließlich der Halbinsel Maraú (215 bis 340 km südlich von Jauá), ein weiteres Paradies für Naturliebhaber und Fans unberührter Strände.

Valença - Camamu - Halbinsel Maraú - Itacaré
(Tour-mehrtägig, Bus, Pkw)

Nach Valença können Sie die Fähre (Personen und Pkw) von São Joaquim über die Allerheiligenbucht nach Bom Despacho auf der Insel Itaparica nehmen und von dort mit dem Bus weiterfahren. Oder man fährt über die BR 324 Richtung Feira de Santana, Ausfahrt Santo Amaro/Cachoeira über Sto. Antônio de Jesus (BR 101) nach Valença (BA 542). Der Strandort Guaibim, 17 km nordöstlich von Valença. Guaibim bietet zahlreiche Hotels und Pousadas, die meisten preisgünstig, und ist Valença vorzuziehen.

Der Hafen von Valença dient hauptsächlich als Anleger für die Transferboote zur Insel Tinharé und dem Hauptort Morro de São Paulo, mit ausgedehnten, meist felsigen Stränden. Die Insel ist touristisch sehr gut erschlossen mit vielen Hotels und Restaurants sowie einem intensiven und lauten Nachtleben. In der Hochsaison häufig überfüllt. Das normale Boot benötigt 1 h 30 min bis zur Insel, das Schnellboot 40 min. Tagesausflüge sind möglich. Der Pkw läßt sich am Hafen parken. Tinharé erhebt eine Besuchersteuer von 6 R$ pro Person.

Südlich Valença (BA 001) nimmt die Natur mit ihrer üppigen Vegetation beinahe schlagartig typisch tropischen Charakter an, was Salvador wegen der meist sandigen Böden etwas vermissen läßt. Viele Besucher halten diesen Küstenabschnitt für den schönsten Bahias. Der Boden ist fruchtbar, das Klima warm, und es gibt Wasser im Überfluss (und noch wenige Touristen).

In der Region Nilo Peçanha -Ituberá - Camamu fällt die Hochebene steil ab zur Küste. Flüsse und Bäche folgen dem in zahllosen Wasserfällen und Stromschnellen. Es würde mehrere Tage dauern, sie alle zu besichtigen.

Als Unterkunft empfehlen wir das Hotel Paraiso das Águas, zentral gelegen zwischen Nilo Peçanha und Ituberá, in tropischer Umgebung mit eigenem Wasserfall, sauber und gutem Service. Von dort aus lassen sich alle Sehenswürdigkeiten schnell erreichen. Das Hotel bietet Ausflüge an sowie ökologische Wanderungen in die nähere Umgebung. Einer der schönsten Strände, der in Pratigi, liegt 20 km vom Hotel entfernt und ist mit Bussen erreichbar; Haltestelle 500 m südlich des Hotels.

Einen km südlich von Nilo Peçanha biegt die Straße links ab nach Cairu, Kreisstadt eines Archipels mit 32 Inseln und Sitz zweier Kirchen aus dem 17. Jahrhundert.

Auf der Hälfte des Wegs in Richtung Cairu zweigt rechts der Weg nach Torrinhas ab, dem Anleger für die Boote zur Insel Boipeba (Überfahrt 1 h 20 min., vorbei an Mangrovensümpfen). Boipeba ist eine der drei größeren Inseln des Archipels mit 20 km beinahe menschenleeren Stränden. Am schönsten Strand, Moreré, bilden Riffe bei Ebbe natürliche Pools, gut geeignet zum Schnorcheln. Es gibt einige Pousadas (wenige bieten Transfer an) und Restaurants. Von Valença verkehren Busse nach Torrinhas.

Der mit 61 m höchste Wasserfall der Region heißt Pancada Grande, gelegen zwischen Ituberá und Camamu. Eine Steintreppe neben dem Fall verbindet Unterlauf und Oberlauf des Flusses. Von oben bietet sich eine beeindruckende Aussicht auf die ausgedehnten Mangrovenniederungen. Unten, direkt vor dem Fall, erstreckt sich ein Besichtigungspier in den Fluss, und Rappel und Baden sind möglich.

Unweit des Wasserfalls unterhält Michelin Pflanzungen zur Gewinnung von Naturkautschuk, leicht erkennbar an ihrem intensiven Geruch. Nur unwesentlich weiter landeinwärts fallen Felder mit grünem Pfeffer und Kaffee ins Auge.

Balneário Ecológico Pancada Grande

Etwa 100 m nördlich der Abzweigung zur Pancada Grande liegt die Einfahrt zum 'Balneário Ecológico Pancada Grande' (Foto links), einem Restaurant mit einfacher Pousada z.T. mitten in den Stromschnellen eines Flusses gelegen, gut geeignet für erholsame Rückenmassagen.

Ein weiterer Wasserfall liegt im Rio Acaraí, 6 km von Camamu entfernt. Camamu ist bekannter als Ausgangspunkt für Ausflüge in die von Mangroven gesäumte Bucht mit einigen kleineren Inseln (Bootstouren werden angeboten).

Ebenfalls von hier legen die Boote ab zu der in weiten Teilen fast unberührten Halbinsel Maraú, mit dem Hauptort Barra Grande. Die Überfahrt dauert mit normalem Boot 1 h 40 min, mit Schnellboot 40 min. Die Straßenverbindung von Süden ist in der Regenzeit unpassierbar.

Maraú besitzt kilometerlange, einsame Strände, deren schönster Taipus de Fora ist. Auch hier bilden Riffe bei Ebbe natürliche Pools, besonders beliebt bei Schnorchlern. Von den zahlreichen Hotels der Mittelklasse bieten einige Transfer von Camamu an. Auch auf Restaurants müssen Sie nicht verzichten. Generell sind die Transportkosten nach und auf Maraú teuer, und das allgemeine Preisniveau liegt höher als gewöhnlich in Bahia. Vielleicht ändert sich dies mit der neuen Straße von Camamu nach Itacaré (s.u.)

Die Landstraße BA 001 in Richtung Südwesten zur Bundesstraße BR 101 führt durch einige wenige Gebiete mit Atlantischem Regenwald, deren Existenz zunehmend von Abholzung bedroht ist.

Die neue Straßenverbindung zwischen Camamu und Itacaré (und weiter nach Ilheus) verkürzt diese Fahrt auf 50 km (oder 40 Minuten mit dem Pkw statt bisher 2 Stunden). Allerdings ist der Anschluss nach Maraú noch nicht fertig.

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Insel Tinharé mit Morro de São Paulo

Die Insel Tinharé ist von Salvador mit Katamaran, per Schnellboot (beide ca. 2 Stunden Fahrzeit) und mit kleineren Flugzeugen in ca. 25 Minuten zu erreichen. In der Regenzeit und bei aufgeweichter Piste landen die Flugzeuge auf dem Festland in Guaibim. Passagiere werden dann per Boot nach Tinharé gebracht. Die Fahrt per Pkw oder Bus ist zeitaufwendig: Zunächst mit der großen Fähre übersetzen auf die Insel Itaparica und dann weiter nach Valença. Von Valença verkehren normale Boote (1 1/2 Std.) und Schnellboote (40 Min.) zur Insel.

Generell ist der Katamaran dem Schnellboot vorzuziehen. Die Fahrzeiten unterscheiden sich zwar nur unwesentlich, aber der Katamaran liegt ruhiger im Wasser und ist etwas geräumiger. Das allgemeine Preisniveau liegt deutlich über dem von Salvador. Auf der Insel verkehren keine Fahrzeuge. Tinharé erhebt eine Besuchersteuer von 6 R$ pro Person.

Tagesausflug
(Bootstour-ganztägig; Buchung im Hotel möglich)

Der erste Katamaran legt um 09:00 Uhr im Hafen ab und erreicht Morro de São Paulo gegen 11:00 Uhr. Der letzte Katamaran verläßt Morro um 16:00 Uhr und kommt gegen 18:00 Uhr in Salvador an, so dass für die Besichtigung der Insel 5 Stunden Zeit bleiben. Das ist völlig ausreichend, denn der Ort ist klein, und die Strände liegen nicht weit entfert.

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Wasserpark mit Tier- und Botanikgarten 'Rolf'
(Pkw)

Die Parks und Gärten liegen, gut 60 km nordwestlich von Jauá, in der Nähe des Städtchens Pojuca an der Landstraße BA 093. Der Wasserpark 'Parque Aquático Rolf' verfügt über mehrere Schwimm- und Plantschbecken mit Rutschen, Riesenrutsche, Wasserfall und mehr.

Auf dem Vila Rolf genannten Platz finden Sie Spielgeräte wie Riesenrad, Karussels, Hubschrauber, Ballons, Drachen, mexikanischer Hut, Torpedo und eine kleine ‚Stadt' mit Minihäusern sowie einen Mehrzweck-Sportplatz und Grünflächen.

In einem übrig gebliebenen Stück Atlantischen Regenwalds (Mata Atlântica) erstreckt sich der Tier- und Botanikgarten 'Parque Zoobotânico Rolf' (mit ökologischem Wanderweg). Er beherbergt einheimische und exotische Tierarten. Eine Gruppe von Begleitern gibt Auskunft zu Umweltfragen.

Während einer Fahrt mit dem Boot oder Tretboot auf dem großen See lassen sich Teile des Atlantischen Regenwalds bewundern. Attraktionen des Parks: Hängebrücke, Löwenkäfig, Affeninsel, Zebras, Tapir, Bengaltiger, Jaguare, Bären und eine große Vielzahl exotischer Vögel.

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgen Imbissstände, Mini-Churrascaria und ein Restaurant. Ein großer Parkplatz steht zur Verfügung. Ein Bus pendelt ständig zwischen den beiden Teilen des Parks. Kinder unter 3 Jahre und Senioren über 65 Jahre bezahlen keinen Eintritt.

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Chapada Diamantina - Lençois
(Bus-mehrtägig)

Der Nationalpark Chapada Diamantina (Diamanten Hochland) auf einer Fläche von 1.500 km² mit Höhen bis zu 1.000 m liegt 400 km westlich von Salvador. Obwohl die Chapada bereits seit dem 17. Jahrhundert als Goldschürfgebiet bekannt war, setzte der Diamantenrausch erst 1822 ein, als sich Diamantenvorkommen bestätigten.

Die Diamantenausbeute war so reichlich, dass Lençois, bedeutendster Ort der Chapada, gegen Ende des 19. Jahrhunderts zur drittgrößten Stadt Bahias gewachsen war. Nach dem Ende des Gold- und Diamantenfiebers wurde das Städtchen schnell verlassen und geriet glücklicherweise in Vergessenheit. So konnte es seinen historischen Stil bewahren und wurde später zum Nationalen Kulturerbe Brasiliens erklärt.

Sr. Cori, ein ehemaliger Diamantenschürfer und mittlerweile ca. 80 Jahre alt, hat in seinem Garten in der 'Rua dos Negros' eine kleine Diamantenschürfstelle nachgebaut (Oficina do Garimpeiro) und führt gern den Prozess des Diamantenwaschens vor, und zwar mit echten (!) Diamanten. Abends vorher anmelden! Sr. Cori spricht nur Portugiesisch.

Auch andere Orte der Chapada bieten sich für einen Aufenthalt an, wie z.B. Vale do Capão, Andarai (mit Igatu), Mucugé und Iraquara.

Die Chapada ist reich an Wasserfällen, ausgedehnten Höhlen mit Stalagmiten und Stalagtiten, klaren Bergseen, Schluchten und Höhenzügen mit wundervollen Aussichten. Ein Paradies für Naturliebhaber, besonders auch geeignet zum Wandern, Trekken und für Rapel. Darüber hinaus finden sich an mehreren Stellen, eine davon 36 km von Lençois entfernt, präkolumbianische Felsmalereien.

Der Roteiro I (Tour I) umfaßt:

Busse fahren nach Lençois ab Salvador Rodoviária täglich um 07:00 h und um 23:30 h, die Fahrt dauert gut 6 Stunden. Die ersten 150 km der Straße sind in keinem besonders guten Zustand. Die Sehenswürdigkeiten der Chapada sind nicht ausgeschildert. Deshalb ist eine Reise mit eigenem Pkw und ohne örtlichen Führer nicht zu empfehlen.

Für einen Kurztripp empfehlen wir, 3 Tage vorzusehen:

1. Tag: 07:00 Uhr Abfahrt von Salvador/Rodoviária mit dem Bus; Ankunft Lençois ca. 13:30 h. Nachmittags Bad in den Stromschnellen des Rio Lençois am Stadtrand mit vielen Halbedelsteinen in den Felsen im Flussbett (Serrano)oder Ausflug zur Lapão Grotte (geführt).
2. Tag: Ganztägige geführte Rundfahrt mit 5 Sehenswürdigkeiten (Roteiro 1, s.o.).
3. Tag: Vormittags Besuch der Diamantenschürfstelle von sr. Cori (s.o.) oder des Serrano mit dem Salão de Areias. 07:00 oder 13:00 Uhr (nicht täglich) Rückfahrt nach Salvador. Es verkehren auch Nachtbusse.

Hotelaufenthalt in Lençois sowie Auflüge können wir für Sie organisieren. Das Busticket ist nur in der Rodoviária erhältlich; keine telefonische Bestellung möglich. In der Hochsaison müssen Bus und Unterkunft rechtzeitig reserviert werden.

Wir halten den Abstecher nach Lençois für einen der schönsten Kurzausflüge, den man von Salvador aus unternehmen kann und sollte.

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